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Resilienz: Wie du in deine innere Stärke findest

Kennst du diese Menschen, die scheinbar alles wegstecken? Jobstress, Beziehungskrisen, Rückschläge – und trotzdem stehen sie wieder auf, mit einem Lächeln und einem „Na gut, weiter geht’s“.


Oft denken wir: Die sind halt einfach stärker als ich. Trugschluss! Auch diese Menschen sind nicht aus Stahl. Sie haben einfach ihren inneren Wiederstandsmuskel trainiert: ihre Resilienz.



Was Resilienz wirklich ist

Resilienz heißt nicht, immer positiv zu bleiben oder alles cool wegzustecken. Es bedeutet, in Bewegung zu bleiben, wenn das Leben einen schubst. Man darf wackeln, weinen, zweifeln – und trotzdem weitergehen.


Resilienz ist kein starres „Ich halte alles aus“. Sondern ein flexibles „Ich finde wieder zurück in meine Mitte“.


Wichtiger Faktor: die innere Haltung

Der Unterschied zwischen Menschen, die zerbrechen, und solchen, die wachsen, liegt oft nicht in den Umständen, sondern in ihrer inneren Haltung. Die folgenden beiden Fragen können Aufschluss darüber geben, wie es um deine innere Haltung beschaffen ist.


  • Wie rede ich mit mir, wenn’s schwierig wird?

  • Wie gehe ich mit dem um, was ich nicht ändern kann?

 

Person in ruhiger Umgebung mit geschlossenen Augen – Symbol für innere Stärke, Achtsamkeit und mentale Klarheit.

 

Übung: Mini-Reset für den Alltag

Die Atmung ist eng mit unserer geistigen Haltung verbunden. Diese kleine Atemübung hilft dir, in turbulenten Momenten kurz innezuhalten und dich neu zu sortieren.


So geht’s

  1. Du atmest tief ein und sagst dir dabei in Gedanken „ICH“.

  2. Nach dem Einatmen hältst du einen Moment inne.

  3. Dann atmest du langsam aus und sagst dir dabei „BIN“.

  4. Wieder einen Moment innehalten. 

  5. Ein paarmal wiederholen.

  6. Versuche deine Aufmerksamkeit dabei nur auf deiner Atmung und den Worten „ICH“ und „BIN“ zu halten. 


Die Übung dauert 1 – 3 Minuten und wirkt immer. Die enthaltene Suggestion „ICH BIN“ vermittelt uns dabei den beruhigenden Gedanken, dass alles gut ist, weil wir sind. Mehr ist im Moment nicht nötig. Mit jedem bewussten Atemzug stärkst du damit deinen „Ich-bin-da“-Muskel.


Zum Schluss – und vielleicht als Anfang

Resilienz ist kein Zustand, den man erreicht – es ist eine Haltung, die wächst. Und zwar jedes Mal, wenn du beschließt, dich selbst wohlwollend durch eine schwierige Zeit zu tragen.  Also: kein Superhelden-Cape nötig. Nur ein bisschen Übung und die Bereitschaft, dich selbst ernst zu nehmen. 


Manchmal gelingt das gut allein…

Und manchmal braucht es jemanden, der dich ein Stück begleitet. Jemand, der dir hilft, deinen inneren Muskel zu spüren, alte Muster zu lösen und neue Wege zu entdecken.

Wenn du deine Resilienz auf eine tiefe Weise stärken möchtest, begleite ich dich gerne in einem persönlichen Coaching.




 
 
 

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6922 Wolfurt | Vorarlberg

Klaudia Thaler, Akad. Mentalcoach

Kesselsiedlung 13 | 6922 Wolfurt | Vorarlberg
 

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